„Nur ein Kuss“ ist da!

«Nur ein Kuss» – aber was heisst da «nur»? Geküsst wird schliesslich oft und überall. Zehn Kurzgeschichten und eine Legende führen in die 80er-Jahre und in die Gegenwart, in die Mundhöhle und in die Welt der Märchen, ins Tessin und an die Kantonsschule Zürcher Oberland. Humorvoll, philosophisch, haarsträubend und immer überraschend spiele ich mit einem Thema, das den Alltag und menschliche Beziehungen prägt.

Der Kurzgeschichtenband «Nur ein Kuss» ist im Taschenbuchformat erschienen und umfasst 140 Seiten. Er ist jetzt im Handel als Paperback-, Hardcover und E-Book-Ausgabe erhältlich. Diverse Buchläden im Zürcher Oberland und in Winterthur (keine Ketten) bieten ihn zum Kauf an, zudem ist er auf allen Online-Plattformen des Buchvertriebs erhältlich:

Paperback       ISBN 978-3-7439-3771-0
Hardcover       ISBN 978-3-7439-3772-7
e-Book              ISBN 978-3-7439-3773-4

Innerhalb der Schweiz können Paperback-Exemplare auch direkt bei mir bezogen werden (Preis: 14.00 CHF, zuzüglich Versandkosten; Lieferzeit (Schweiz): 3-5 Tage; Bezahlung: Rechnung). Bestellungen nehme ich hier gerne entgegen.

Übrigens: Für die Werbung habe ich einen A6-Flyer (doppelseitig bedruckt) produziert. Diesen schicke ich gerne bündelweise an alle, die Lust und die Möglichkeit haben, diesen weiterzuverbreiten.

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Es wird ein Kurzgeschichtenband!

Das Manuskript ist fixfertig und endlich habe ich mich auch entschieden, wie das Cover werden soll: Mein Kurzgeschichtenband «Nur ein Kuss» wird im September erscheinen.

Angefangen hat es mit der Kurzgeschichte «Der grosse Streit», die ich vor zwei Jahren für einen Wettbewerb schrieb. Ich hatte Lust, den Text zu publizieren. Da eine einzelne Geschichte jedoch noch kein Buch macht, schrieb ich einfach weitere Kurzgeschichten. Es muss die Prägung meiner Schuljahre an der Kantonsschule Zürcher Oberland (KZO) sein, die mich dazu brachte, den Kuss zum verbindenden Motiv meiner Geschichten zu machen.

An dieser Stelle muss ich für alle, die nicht aus dem Zürcher Oberland sind oder die KZO besucht haben, etwas ausholen: Die Worte «Nur ein Kuss» wurden 1987 bei Nacht und Nebel an eine Aussenwand der Schule gesprayt. Die damalige Schulleitung reagierte souverän und mutig; schliesslich stand der Ruf der Schule auf dem Spiel. Sie liess das Graffito stehen. Seitdem ist «Nur ein Kuss» gewissermassen zum Leitspruch der Schule geworden. Bald schon erschien auch die Schülerzeitung unter dem Namen «Kuss». Wer die Sprayer waren, ist bis heute nicht bekannt.

Dieses Graffito und die Legende um seine Entstehung haben mich seit jeher fasziniert. Obwohl es in meinen Texten nicht immer nur bei einem Kuss bleibt, schien mir «Nur ein Kuss» der ideale Titel für diesen Band. Das Graffito hat vom Wortlaut her etwas Unschuldiges und Harmloses, seine Entstehung aber war dreist und provokativ. Ähnlich verhält es sich mit meinen Geschichten. Oft lauern hinter einer harmlosen Fassade die Abgründe menschlicher Beziehungen. Überraschende Wendungen sind garantiert.

Der Kurzgeschichtenband erscheint im Taschenbuchformat, umfasst 140 Seiten und ist als Paperback-, Hardcover- oder E-Book-Ausgabe erhältlich. Weitere Informationen zum Verkauf folgen, sobald das Buch im Handel erhältlich ist. Selbstverständlich könnt ihr das Buch (Paperback-Ausgabe) für 14.00 CHF, zuzüglich Versandkosten, ab Mitte September auch bei mir direkt beziehen. Vorbestellungen nehme ich hier ab sofort gerne entgegen.

„Zirpende Weihnacht“ ist da!

Warum lacht eigentlich Owie in der «Stillen Nacht»? Wie war die Vorweihnachtszeit kurz nach dem Fall der Berliner Mauer? Und weshalb zetteln weihnachtliche Plüschtiere in Winterthur eine Revolution an? Brinja Goltz und ich erzählen 24 Geschichten rund ums Weihnachtsfest in Deutschland und der Schweiz.

Unser literarischer Adventskalender «Zirpende Weihnacht» ist im Taschenbuchformat erschienen, farbig illustriert und umfasst 188 Seiten. Er eignet sich sehr gut als Geschenk und ist jetzt im Handel als Paperback-, Hardcover und E-Book-Ausgabe erhältlich. Wir haben viel Werbung gemacht und hoffen natürlich, dass ihn auch der ein oder andere Buchladen im Verkauf anbietet. Auf jeden Fall ist er erhältlich bei Amazon (keine Versandkosten), www.tredition.de und anderen Online-Plattformen:

Paperback: ISBN 978-3-7345-5254-0 / 13.99 €
Hardcover: ISBN 978-3-7345-5255-7 / 22.99 €
E-Book: ISBN 978-3-7345-5256-4 / 3.99 €

Innerhalb der Schweiz können Paperback-Exemplare auch direkt bei mir bezogen werden (Preis: 13.99 € / 15.30 CHF, zuzüglich Versandkosten; Lieferzeit (Schweiz): eine Woche; Bezahlung: Rechnung). Bestellungen nehme ich hier gerne entgegen.

Übrigens: Für die Werbung haben wir einen A6-Flyer (doppelseitig bedruckt) produziert. Diesen schicken wir nicht nur in den Himmel, an den Nordpol und nach Bethlehem sondern auch gerne an alle, die Lust und die Möglichkeit haben, diesen weiterzuverbreiten.

Der Sans-Papier im Bücherregal

Am Samstag erhielt ich eine Busse von meiner Bibliothek. Das traf mich hart, denn ich bin sehr gewissenhaft mit meinen Bibliotheksbüchern. Als ich den Titel des Buchs auf der Busse las, war ich mir allerdings sicher, dass ich das Buch schon zurückgebracht hatte. Allerdings nicht in der Zentrumsbibliothek sondern hier in der Fililale. Ich beschloss, dem Fall persönlich nachzugehen.

Beim Gespräch mit der Bibliothekarin stellte sich bald heraus, dass ich das Buch beim Retournieren in der Filiale zum Registrieren am Schalter hätte abgeben müssen, statt es einfach auf den Rollwagen zu legen. Denn Bücher, die auf dem Rollwagen liegen, sind schon registriert und werden direkt wieder in die Regale zurückgestellt. Mein Buch, das zwar zurückgebracht aber nicht registriert worden war, war also sozusagen ein Sans-Papier und stand illegal im Bücherregal.

Manche würden jetzt wohl sagen, es brauche verschärfte Grenzkontrollen an den Bibliotheksschaltern der Filialen. Sie würden mich als schwarzes Schaf bezeichnen und mir den Bibliotheksausweis entziehen. Welch ein Glück, dass ich keine Ausländerin und keine Seconda bin und sich das Ereignis noch vor der Abstimmung über die Durchsetzungsinitiative zugetragen hat. Und wie gut, dass der gesunde Menschenverstand (hoffentlich dann auch am Abstimmungssonntag) überwiegt. Die Bibliothekarin nahm das Buch aus dem Regal, registrierte es, stornierte meine Busse und wünschte mir ein schönes Wochenende.

Verschlungen

Es war mal eine Drei,
die liebte Haferbrei.
Sie schmatzte ziemlich laut,
liess Manches unzerkaut.
Sie schluckte voller Gier
und rülpste hinterher.

Das Christkind fand das schlecht
zu Tisch war das nicht recht
Drum schenkte es der Drei
ein Buch mit allerlei
Gedanken zur Manier
von Knigge kam das her.

Die Drei fand Knigge gut,
der alles regeln tut.

Statt Haferbrei verschlang sie nun
des Knigges Buch vom artig Tun.